Boden lesen

Ähnlich wie beim Golf lesen die Spieler (vor allem beim Legen) den Boden. Da Pétanque auf jeden Boden gespielt wird, muss die Beschaffenheit des Bodens, kleine und große Unebenheiten, klein und große Hindernisse sowie die Löcher, die von bereits gespielten Kugeln gemacht wurden, in die Wurfplanung einbezogen werden. Bei schwierigen Bodenverhältnissen erkundet der Spieler das Spielfeld (auch in der Hocke sitzend) von mehreren Seiten. Hindernisse dürfen während einer Aufnahme grundsätzlich nicht entfernt werden. Das Loch, das beim Auftreffen der Kugel auf dem Boden entsteht, darf nur vor dem direkt folgenden Wurf dicht gemacht werden. Das „Loch wegmachen“ ist eine taktische Variante. Dabei ist entscheidend ob der Aufschlagpunkt (das Donnée) von der eigenen Mannschaft noch einmal genutzt werden soll und ob zu erwarten ist, dass der Gegner diesen benutzen will.

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